Unser Team

Uns unterscheiden rund drei Jahrzehnte Lebenszeit. Uns verbinden die Ziele des Ateliers Ernährungswende, der Wunsch nach Veränderung und der Wille, konstruktiv daran mitzuwirken. Jede*r auf seine Weise. Unser Team ist überschaubar, doch auf eine bedachte – innere wie äußere – Entwicklung ausgelegt. Vieles wird sich, wie zu Beginn unseres Lebens, beim Laufen entwickeln. Wir sind gespannt, dabei an den unterschiedlichen Vorhaben Beteiligte und euch kennen zu lernen.

Ideen, wie wir ganz praktisch in Projekten den Wandel unserer Ernährung voran bringen wollen, haben wir viele. Lasst euch anstecken und macht mit. Wobei und wann dies möglich ist, findet ihr in Zukunft unter der Rubrik ‚Termine‘ auf dieser Website.

Lern uns doch kurz kennen (alphabetische Reihenfolge)

Anke Kähler mit total echten Lächeln in einer Backstube - höchste Professionalität!

Anke Kähler

Vertreterin des Gesellschafters der Atelier Ernährungswende gUG
Vorstandsvorsitzende Die Freien Bäcker e.V., Bäckermeisterin

Die Inhalte und Ziele des Ateliers Ernährungswende verfolge ich persönlich auf unterschiedlichen Ebenen seit mehr als 35 Jahren. Aus Erfahrung bin ich der Überzeugung, dass wir zügig unsere Ärmel hochkrempeln müssen und mit Ausdauer die Transformation unserer Ernährungssysteme – bei der Saatgutzüchtung, auf dem Acker, in den Mühlen, in den Backstuben, beim Einkauf, in Forschungseinrichtungen sowie auf struktureller und politischen Ebenen – anpacken müssen. Die Entwicklung diversifizierter agrarökologischer Systeme ist von grundlegender Notwendigkeit. Deshalb freue ich mich, nun mit dem Atelier Ernährungswende zu einem sozialgerechten Wandel beitragen zu können.

Florian Demelt

Trainee Atelier Ernährungswende
B. Sc. BWL und Ökologische Landwirtschaft, Bäckergeselle

Für die Arbeit beim Atelier motiviert mich in erster Linie die Möglichkeit, Themen von großer gesellschaftlicher Relevanz zu beackern und mich daran zu beteiligen, diese in eine positive Richtung zu beeinflussen.
Während meines Studiums der ökologischen Landwirtschaft habe ich das Backen für mich entdeckt und in der Folge so viel Leidenschaft für das Thema entwickelt, dass ich anschließend eine Bäckerlehre angefangen und diese im Sommer 2021 beendet habe. Ursprünglich brachte mich die Auseinandersetzung mit der heutigen Lebensmittelwertschöpfung und ihren Folgen dazu mein Studium aufzunehmen – noch immer interessiert mich dieses weite Feld. Ganz besonders faszinieren mich die in der Lebensmittelherstellung traditionell häufig genutzten „Fähigkeiten“ von Mikroorganismen.

Lukas Kähler mit Rot Kariertem Hemd und Birke im Hintergrund (möglicherweise auf seinem Balkon)

Lukas Kähler

Projektbezogener Mitarbeiter
Betriebswirt des Handwerks

In unserer modernen Welt haben wir an vielen Punkten den direkten Kontakt mit der Natur verloren. Einen Schnittpunkt mit der Natur den es noch lange geben wird, ist unsere Ernährung. Auf kaum eine andere Art sind wir so direkt mit unserer Umwelt in Kontakt und im Austausch. Wenn wir uns unsere gegenwärtige Umwelt anschauen, kann ich jedoch nur sehen, dass wir der Verantwortung, die aus dieser Beziehung entspringt, immer weniger gerecht geworden sind. Zum Abwenden der daraus resultierenden Krise und dem Schaffen eine nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft der Zukunft, ist für mich das Atelier und sein Fokus auf unser Ernährungssystem und dessen nötigen Wandel ein idealer Punkt meinen Teil beizutragen.

Peter Plaumann

Geschäftsführer Atelier Ernährungswende gUG,
Diplom Designer und Handwerker aus Überzeugung

Mein Lebensthema ist das Handwerk. 
Kopf und Hand gehören zusammen, auch wenn es sich in unserer Gesellschaft anders darstellt. Mein Ausbilder während des Designstudium hat folgenden Denkspruch formuliert:
„Handwerker*innen wissen nicht was sie können und Akademiker*innen können nicht was sie wissen!“
Unsere Gesellschaft wird nur weiter gut funktionieren, wenn den „Working Class Heros“ endlich eine angemessene gesellschaftliche Stellung und Wertschätzung zugemessen wird.
Die Arbeit der Atelier Ernährungswende soll unter anderem dazu beitragen,  Hand- und Kopfarbeiter*innen zusammen zu bringen, um das Gemeinwohl zu stärken und Brücken zu bauen.

Herr Peter Plaumann glücklich lächelnd im Café